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Mediation

Der andere Weg

 
 
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Mögliche Konflikte innerhalb von Unternehmen:

» Fallbeispiel

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bei Unternehmensnachfolge: familiäre Konflikte mit Auswirkung auf das Unternehmen

Mögliche Konflikte zwischen Unternehmen

mit anderen Firmen
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Infoblatt » Nutzen für Ihr Unternehmen

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Fallbeispiel

Es herrscht eine angespannte Atmosphäre in der Marketing Abteilung. Die Missverständnisse häufen sich, der Ton unter den Mitarbeitern wird immer rauer. In einer der regelmäßig stattfindenden Besprechung kommt es schließlich zu einem heftigen Streit zwischen zwei Mitarbeitern. Einem der Mitarbeiter wird vorgeworfen, seine Arbeit nicht zeitgerecht zu erledigen. Der Abteilungsleiter greift zwar vermittelnd ein, hat jedoch den Eindruck, dass die beiden Mitarbeiter nicht offen mit ihm sprechen. Die Motivation der gesamten Abteilung leidet. Die Mitarbeiter sind frustriert. Der Abteilungsleiter sieht mangels Zeit keine Möglichkeit den Konflikt selbst zu lösen.

Er beauftragt einen Mediator eine Mediation mit der gesamten Abteilung durchzuführen. Diese findet an zwei Tagen außerhalb der Firma statt.

Die Aufgabe des Mediators ist es, die Kommunikation zu fördern und die Mitarbeiter bei der Konfliktlösung zu unterstützen
Er hilft den Streitparteien im Erkennen und Formulieren ihrer Interessen und Bedürfnisse und baut gegenseitiges Verständnis zwischen den Kontrahenten auf. Für die inhaltliche Lösungen sind die Mitarbeiter zuständig. Der Mediator strukturiert und leitet die Diskussion.

Viele der Streitthemen sind durch Missverständnisse und Verletzungen entstanden. Der Mediator geht Thema für Thema mit den Mitarbeitern durch. Die Beteiligten haben die Möglichkeit, ihre jeweilige Sichtweise vorzubringen, wobei der Mediator sicherstellt, dass er sie auch völlig verstanden hat.Danach klärt der Mediator die eigentlichen Interessen und Wünsche der Mitarbeiter und achtet darauf, dass die Parteien sich gegenseitig zuhören und verstehen.

Im Laufe der Mediationssitzung stellt sich heraus, dass ein vorherrschender Konflikt zwischen einem Mitarbeiter und dem Abteilungsleiter besteht. Der Mitarbeiter hat eine Werbeaktion geleitet, die der Abteilungsleiter als misslungen betrachtet. Er hat dies auch öffentlich geäußert. Der Mitarbeiter fühlt sich vor seinen Kollegen bloßgestellt.

Durch das Aussprechen und Klären dieses Konfliktes bessert sich die angespannte Atmosphäre deutlich und die restlichen Themen werden in Teamwork behandelt. Erst jetzt werden konkreter Lösungsmöglichkeiten für die Konflikte im Team ausgearbeitet.

Alle Mitarbeiter diskutieren gemeinsam, wie diese aufgetretenen Missverständnisse in Zukunft vermieden werden können und wie Kritikgespräche geführt werden sollten, ohne dass sich jemanden bloßgestellt fühlt. Alle gefundenen Lösungen werden in einer Vereinbarung schriftlich festgehalten. Der Mediator achtet darauf, dass diese Vereinbarungen auch im Arbeitsalltag umsetzbar sind .

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