Frau F. kam gemeinsam mit ihrem 2. Ehemann.
Sie hatte bereits 2 Kinder (12 u. 13 J.) aus erster Ehe, die auch
bei ihnen lebten. Grund ihres Kommens: beide beklagten, dass sich
ihre Kommunikation nur mehr auf Streiten beschränkt. Hauptkonfliktpunkt
war die Erziehung der Kinder. Herr F. kritisierte den seiner Meinung
nach zu lockeren Erziehungsstil seiner Frau. Diese wiederum war
mit seiner, für sie zu dominanten Haltung nicht einverstanden.
Durch die angespannte Situation war eine "normale" Diskussion
nicht mehr möglich. Hr. u. Fr. F. fühlten sich vom jeweils
anderen Partner sofort angegriffen und verletzt. Dadurch kam es
immer wieder zu verbal aggressiven Auseinandersetzungen.
Während der Mediation kristallisierte sich heraus, dass sich
beide in ihrer Autorität, gegenüber den Kindern, eingeschränkt
fühlten.
Ich stellte sicher, dass jeder seine Sichtweisen und Interessen
ausführlich darlegen konnte. Durch meine Unterstützung
gelang es Verständnis für die Sichtweisen des jeweils
anderen aufzubauen.
Danach wurden die einzelnen Konfliktpunkte sachlich und ruhig besprochen.
Die von ihnen vereinbarten Lösungen wurden schriftlich dokumentiert.
3 Monate später fand eine Nachbesprechung statt, in der sie
mir mitteilten, dass sich die Kommunikation innerhalb der Familie
deutlich verbessert hatte. Die ausgearbeiteten Lösungen konnten
gut umgesetzt werden.
Dauer der Mediation: 2 je 2stündige Sitzungen.
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